Montag, 27. Mai 2013

Sammeltick und die Flursache

Da bei mir in den letzten Tagen nichts aufregendes passiert ist, nutze ich den Freiraum um über etwas zu schreiben, das viele Menschen auch nicht gerade aufregend finden. Das Sammeln. Zunächst assoziieren viele sammeln mit Briefmarken und ich kann euch beruhigen, das ist es nicht. Aber wir sind nah dran: ich sammel Postkarten. Ich kann mich ehrlich nicht mehr daran erinnern, wie oder wann das angefangen hat. Aber jetzt ist es so. Es ist definitiv kein ausgelebtes Fernweh oder so, ich reise zwar gern in den Urlaub, aber grundsätzlich fühle ich mich in Deutschland sehr wohl.
Ich mag alles an Postkarten, die mit Landschaften, Städten, Blumen oder witzigen Sprüchen. Früher, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, zierten die Sammelstücke mein Zimmer, jetzt werden sie im Flur und in diverse Kartons ausgestellt und verstaut.


So sieht das dann aus. Ausgestellt sind vor allem die Naturbilder, ein paar der Sprüchekarten hingen auch mal im Wohnzimmer, oder Stube wie ich sage, was Freund immer sehr aufregt und (wie ich gestern herausgefunden habe) hier eher sprichwörtlich verwendet wird, sie mussten aber irgendwann weichen, ein Kompromiss, dafür habe ich jetzt gemalte Vierecke und ein wunderschönes Poster. 
Hier eine Auswahl meiner Sprüchekarten:

Lieblingsstück!
 


Ich wollte euch noch einen kleinen Einblick in unseren Flur, oder Vorsaal, wie ich ihn immer nannte (ich glaube in Thüringen sagt man das wirklich so), bis Freund mir mit Nachdruckt sagte, dass dieser Raum viel, aber sicher kein VorSAAL, sei, gewähren, ist nicht spannend, aber ich dachte, wenn ihr schon die Ecken mit den Karten kennt, kann ich euch noch den Rest des vier Quadratmeter-Raumes zeigen:

Wunderschön, oder? Teppich und Türding sind übrigend von Tschibo. Ich bin fertig mit meinen kleinen Beitrag und wünsche allen einen guten Start in die neue Woche.
Winke, winke, sinny.

Freitag, 24. Mai 2013

Das Hosen-Abenteuer

In meiner kleinen Welt gab es einen kleinen Trauerfall. Meine heiß und innig geliebte schwarze Röhrenjeans hat sich verabschiedet. Sie hatte einfach unvorhergesehen, von heute auf morgen ein Loch.
darf ich vorstellen: das Loch.
Nach dem ich den Schock überwunden hatte, marschierte ich zum Freund und teilte ihm die schlimme Nachricht mit. Nicht die Sache mit dem Loch, das wirklich schlimme ist die Konsequenz: Schatz, wir müssen shoppen. Ich brauche eine neue Jeans. Und wenn wir schon dabei sind, am besten noch eine zweite, denn meine blaue wirkt auch nicht mehr ganz so frisch und es würde niemanden verwirren, wenn sie das nächste Loch-Opfer wäre. Shoppen mit meinem Freund macht mir zwar Spaß, ihm leider weniger. Wenn wir aber nach einer Hose suchen vergeht mir auch immer sehr sehr schnell die Freude. Denn auch wenn mein BMI absolut auf Normalgewicht hinweist und zwar nicht gerade so, sondern schon recht eindeutig!, gibt es meine Hosengröße so gut wie nie. Und wenn doch dann verleihen die Hosen meinen Beinen die Grazie eines Elefanten. Und so kam es auch diesmal, dass ich nach einigen Anproben kurz davor war das Handtuch zu werfen und nach Hause zu gehen. Den Hosen ein für alle Mal auf wiedersehen zu sagen und von nun an das Mädchen mit den Kleidern zu werden. Doch dann geschah etwas unglaubliches: meine Demotivation animierte den Freund zu Höchstleistungen. In seinen Augen blitzte etwas auf, was mich stark an Barneys "Herausforderung angenommen!" erinnerte. Er schimpfte auf den Laden, beteuerte, dass es nicht an mir liegt und ging zielstrebig in den nächsten Laden. Und ich bin ihm so dankbar.
Denn ich fand sie. Selbstverständlich nicht die gesuchte schwarze, sondern etwas viel VIEL besseres. Eine grüne Hose. So wunderschön grün. Den Traum nach einer gut sitzenden farbigen Hose hatte ich vor langer Zeit schon in den Mülleimer verfrachtet, weil es nur Enttäuschung gebracht hat, doch plötzlich ist es wahr geworden.
<3
Ich liebe sie. (Die Hose daneben ist übrigens auch ein Traum, ein tolles dunkelblau ohne hässliche, überflüssige Waschung.) Und nun kann es, von mir aus, noch weiterhin eiskalt bleiben. Ich bin gewappnet. Und wenn in meinem Kleiderschrank erstmal ein neues Teil einzieht, habe ich direkt wieder hundert Ideen, wie man das alles kombinieren kann, kennt ihr das auch?

Allen, die Angst haben, dass sich das hier zu einem Modeblog entwickelt, sei gesagt, no panic. Ich freue mich nur, wenn ich etwas neues erworben habe und präsentiere es dann immer gern. Da das aber nicht so häufig ist, wird es hier auch keinen großen Platz einnehmen. 

Zum Abschied einen kleinen Brief, an eine sehr SEHR aufdringliche Verkäuferin, die meiner schlechten ich-find-sowieso-nie-eine-passende-Hose-Laune nicht gerade entgegengewirkt hat:

Liebe Verkäuferin,
ich weiß dein Job ist hart und du hörst sicher oft von deinen Vorgesetzten, dass du mehr Kundenkontakt suchen sollst. Und das respektiere ich. Und so antworte ich auch auf dein "Hallo" wenn ich das Geschäft betrete und bin dir nicht böse, wenn du fragst ob du mir helfen kannst. Wenn ich dieses Angebot aber ausschlage "nein, danke, ich möchte mich umsehen", solltest du doch das Gespür entwickeln mich allein zu lassen. Hier hast du gleich zwei Fehler gemacht: 1. du hast mich nicht allein gelassen, 2. du hast auch noch mein Wissen bezüglich Kleidergrößen in Frage gestellt (das erste Mal). Dennoch habe ich eine Hose anprobiert, die war zu groß, deshalb habe ich eine Nummer kleiner gewählt. (Das Prinzip ist mir nämlich durchaus bewusst, wenn etwas zu groß ist, braucht man es in kleiner.) Die kleinere Hose saß zwar am Bund, leider schlug sie Falten am Po. Nicht so hübsch. Deshalb entkleidete ich mich wieder und war bereit zu gehen. Doch dann warst du schon wieder da. Was denn das Problem sei. Tja die Hose passt nicht, schlägt Falten. Und dann kam dein Blick und dein abschätziges "vielleicht ist die Hose einfach zu groß?". Nach dem Motto: "Ha, ich hab dir doch gleich angesehen, dass du zu dumm bist, die Sache mit den Größen zu verstehen!" Ich versicherte dir, dass das bestimmt nicht das Problem sei. Und ging. Ein für alle Mal.
Viel Spaß noch, ohne mich, deine sinny.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Natur, Eurovision und Zombies - mein Wochenendrückblick

Auch wenn wir mitten in der Woche sind möchte ich heute über mein letztes Wochenende schreiben. Wir erinnern uns, dass der Plan bereits seit längerem existiert, aber zunächst von einem totalen Bahn-Ausfall verdrängt wurde. Nun aber back to the weekend.
Wir (Freund und ich) sind am Wochenende zu seinen Eltern gefahren um zu zelebrieren, dass er wieder ein Jahr länger auf der Welt ist und uns allen so viel Freude bereitet. Es gibt ja Menschen, für die der Besuch bei den Schwiegereltern (in spe) das absolute Grauen darstellt. Ich dagegen freue mich immer darauf. Und das hat vor allem zwei Gründe. Da wäre erstens Timi und zweites die wunderbare Natur. Denn im Gegensatz zu uns, wohnen seine Eltern im, sagen wir mal, ländlichen Bereich. Und ich liebe es. Überall ist es grün und flach (genau, ich bin die Berg-Hasserin) und es gibt Vögel die singen (keine Tauben!) und wenn ich spazieren gehe, dann muss ich das auch nicht allein tun, weil es ja Timi gibt. Nein Timi ist nicht mein Freund, aber meine ganz besondere zweite Liebe.
Seht selbst:
da geht einem das Herz auf!
Und hier noch zum Beweis, die wunderschöne Natur:
ich steh auf Blüten-Nahaufnahmen
Flieder, riecht ganz ganz toll.
FLACH. Ein weiteres Mal herzaufgehen.
Dann fand am Samstag aber auch noch ein anderes wichtiges Ereignis statt: der Eurovision Songcontest. Für mich immer so ein bisschen Fußball-Weltmeisterschaft-Feeling, für Menschen, wie mich, die weniger sportbegeistert sind. Dieses Jahr war allerdings eine herbe Enttäuschung. Ich weiß nicht woran es lag, vielleicht, weil ich mich nicht ausreichend vorbereiten konnte (wir erinnern uns: ich habe erst Freitag davon erfahren), oder es war der unglaublich schlechte Akt, den Deutschland präsentiert hat. Da schämt man sich ja fast, wenn wir doch mal Punkte bekommen. Es könnte auch der Tatsache geschuldet sein, das alle Akts irgendwie weiblich und eintönig waren. Natürlich gab es Ausnahmen. Die wunderbaren Griechen, Alcohol is free!, oder auch Ungarn. Mein Favorit und Highlight war übrigens Malta.
Ist es nicht total süß? Übrigens danke Lena, dass du uns beim Punkte durchgeben blamiert hast. Du musstest dir doch nur 3(!!!) Länder merken. 

Montag zählt ja, dank Feiertag, auch irgendwie zum Wochenende, also noch ein kurzer Bericht: wir haben indisch bestellt (yammi, aber scharf) und werden es sicherlich irgendwann wieder tun. Wer neues wagt gewinnt (zumindest manchmal). Außerdem wurde der Film "warm bodies" der schon seit längerem auf der Filmliste ist geschaut, war enttäuschend. Freund sagte, dass es nur um Liebe geht (obwohl ich ihm Zombies versprochen habe), ich fand das die Zombies undeutlich gesprochen haben und die Story auch nicht der Bringer war. Eine nette Idee, nicht so toll umgesetzt, aber gut für einen Abend, an dem man nichts besseres zu tun hat. Beziehungsweise für alle, die einen anspruchslosen, aber zeitweise sehr witzigen Film sehen möchten. Dafür gibt's:
5/10 Sternen, recht hässlich mit paint gemacht
So das war es auch schon wieder, winke, winke sinny.



Montag, 20. Mai 2013

ursprünglich...

sollte dies ein "hach- das war aber ein schönes Wochenende"-post werden. Doch dann kam die Rückreise und diese überschattete alles. Ich kann nicht anders als der Wut in meinem Bauch nachzugeben und einen öffentlichen Brief an die Bahn zu richten:

Liebe Bahn,
gestern wollte ich gern von Münster nach Düsseldorf fahren und entschied mich für einen RE, der über Wuppertal nach Düsseldorf fahren sollte. Ich stieg ein, in der freudigen Erwartung keine zwei Stunden später in meinem kuscheligen Zuhause angekommen zu sein.
An dieser Stelle kam eine Wendung ins Spiel für die auch du, liebe Bahn, keine Schuld tragen kannst. Ein Mensch stürzte sich zwischen Wuppertal und Solingen vor eine Bahn (nicht meine!), oder wie du es ausdrückst: "Aufgrund eines Personenschadens zwischen Wuppertal und Solingen wird sich die Weiterfahrt um ungefähr 30 Minuten verzögern." Aus den 30 Minuten wurde mit erreichen des Wuppertaler Hauptbahnhofes ein "dieser Zug endet hier, bitte nutzen sie den Schienenersatzverkehr und hören sie auf die örtlichen Lautsprecherdurchsagen." Der Ersatzverkehr hatte anscheinend auch Wochenende und existierte folglich nicht. Und die Lautsprecheransagen waren nicht nur undeutlich vorgetragen, sondern zusätzlich so leise, das ich absolut nichts verstanden habe. Das die Servicestationmitarbeiter der Bahn ebenfalls ihr Wochenende genossen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Also schauten wir (ich war mit Freund unterwegs) uns auf dem, recht übersichtlichen, Bahnhof um und fanden auch schnell eine S-Bahn nach Düsseldorf. Die Bahn kam, wir stiegen ein und dann die Lautsprecherdurchsage: "dieser Zug endet hier". Na danke. Nächste Hoffnung, ein Regio, der nach Düsseldorf fahren sollte. Es wurde extra durchgesagt das der Regio in Düsseldorf endet. Ok also alle man einsteigen.
Jetzt, liebe Bahn, kommt mein persönliches Highlight: Wir sitzen in der Bahn, alle hoffen auf eine schnelle Reise nach Düsseldorf, der Zug fährt los, alle sind glücklich und dann: ZACK, die Durchsage, dass die Bahn nur bis Wuppertal-Vohwinkel fährt. EINE STATION! Und das konnten die nicht vorher sagen? Diesmal wurde auf die Hoffnung eines Schienenersatzverkehrs verzichtet. Stattdessen eine andere Neuigkeit: man müsste nur 20 Minuten auf eine S-Bahn nach Essen warten, dann 40 Minuten nach Essen fahren, von dort aus wäre man mit den Regio (auf den man nur nochmal weitere 10 Minuten warten müsste) schon in einer halben Stunde in Düsseldorf. Wenn das mal nicht flott geht.
Gott sei dank sind wir mit einer natürlichen Skepsis gesegnet und haben uns am Popo der Welt ein bisschen umgesehen und dann einen Bus entdeckt, der nach Düsseldorf-Benrath fährt. (Von dort können wir nach Hause kommen, soviel war klar.) Der Busfahrer versprach eine lustige Fahrt von 45 Minuten. Ich gebe zu, von lustig hat er nichts gesagt, er wirkte auch selbst nicht besonders lustig, oder nett, oder höflich. 
Jetzt kommt meine zweiliebste Stelle, für die du, liebe Bahn, nur die Hälfte kannst. Natürlich war der Bus komplett überfüllt (das ist die Hälfte, die ich der Bahn zuschreibe, denn es war ja eine reguläre Linie und kein Ersatzverkehr, logisch das der Bus nicht groß genug war) und unter den vielen Menschen waren 13 junge, stark angetrunkene Frauen, die dachten, das es klug wäre zur allgemeinen Aufmunterung laute Handymusik anzumachen und das Ganze mit eigenen Gesang zu untermalen. Das hatte für mich persönlich so ein wenig Fegefeuer-Atmosphäre.
Doch alles hat ein Ende und von Benrath aus haben wir es, wie erwartet auch noch an den Hauptbahnhof geschafft. Die Fahrt hat statt zwei, glatt vier Stunden gedauert, trotzdem schneller, als wenn wir auf den Vorschlag der Bahn gehört hätten. So macht reisen Spaß, danke liebe Bahn.
Da ich mir kein Auto leisten kann, werden wir uns schon morgen wiedersehen, und ich freue mich schon riesig auf die vielen neuen Überraschungen, die du für mich bereit hältst.
Bis dann, deine sinny.

Freitag, 17. Mai 2013

superhelden

Hallöchen,
heute möchte ich euch mit einen Post über Superhelden bombardieren. Superhelden nicht im Sinne von "Helden des Alltags" oder "Mein Daddy ist mein Superheld" sondern nach allen Klischees. Also mit Flugfähigkeit, Superkraft und dem Willen etwas Gutes zu leisten. Kleine Anmerkung am Rande: meine Rechtschreibkorrektur weigert sich strickt gegen das Wort "Superheld". Gibt es die etwa nur in meinem Kopf? Oder heißen die anders? Megahelden, Primahelden oder einfach nur Helden? Egal mitgehangen, mitgefangen, ich bleibe bei meiner Bezeichnung. Bei dem Korrektur-Lesen fällt mir auf, dass nicht nur das Wort "Superheld" stigmatisiert wird, sondern auch alle namentlich erwähnten Helden rot unterstrichen sind. Wenn das mal kein impliziter Hass ist.
Ich habe schon einige Filme über Superhelden gesehen, die Comics sind ja eher nicht so meins. Mein erster Film war Spiderman, der mich, ganz ehrlich, nicht unbedingt aus den Socken gehauen hat.
Findet noch jemand, das ich auf dem Foto wie "Storm" von den
X-Man aussehe? Übrigens ist auf dem Foto gleichzeitig mein
Lieblingsort meiner derzeitigen Heimatstadt zu sehen.
Danach kam, neben den X-Man lange nichts. Zwischenzeitlich habe ich mir "Thor" angesehen, nicht die aktuelle Zeichentrick-Verfilmung, sondern die Version mit sexy Chris-Hemsworth. Der Film hat mir sehr zugesagt, da ich zum einen die Hammer-Geschichte schon irgendwie kannte, zum anderen wegen der Top Besetzung (ich bin nämlich auch ein passionierter Natalie Portman Fan).
Thor war auch der Grund für meine erste Begegnung mit den Avengers. Und da sah ich zum ersten Mal meinen Lieblings-Superheld: Iron Man. Unglaublich, ich hätte selbst niemals damit gerechnet. Aber dieser Mann, der so überheblich und witzig ist, scheint mir als einzig reale Möglichkeit eines Helden (mit Flugfähigkeit). Superman und die anderen sind mir viel zu glatt, Batman spricht extrem komisch und der Hulk ist mir doch zu grün.
Wieso ich jetzt auf die Idee komme euch damit zu belästigen? Weil ich vorgestern zu Iron Man 3 im Kino war. In 3D. Über meinen Hass auf 3D-Filme könnte ich eigentlich noch mal einen eigenen Post schreiben, denn er ist wirklich, wirklich groß! Vor allem wenn man in einer Großstadt lebt, in der alle Kinos es geschafft haben ihre Leinwände 3D tauglich zu machen und man so einfach keine Möglichkeit mehr hat große Blockbuster in einem anderen Format zu begutachten. Der Film war sehr unterhaltsam, wenn auch lang, zumindest wenn man wie ich den Abspann auch noch anschaut, weil man gehört hat, das danach noch was kommt, was übrigens stimmt! Die Story ist für einen Aktion-Helden-Film recht umfangreich und kann sogar mit unerwarteten Wendungen punkten. Allerdings hätte die Handlung an einigen Stellen besser ausgebaut werden können und so wesentlich verständlicher gewirkt. Die Effekte waren großartig, noch ein bisschen mehr als in den ersten beiden Teilen, aber nicht zu viel. Robert Downey junior alias Iron Man war wie immer in Höchstform. Ich lege diesen Film allen Menschen ans Herz, auch denen, die sonst eine Abneigung gegen Superhelden-Filme hegen.
Hier die Punkte für den Film, heute mit Nägeln, da Iron Man ja Mechaniker ist und das irgendwas mit Werkzeug zu tun hat, was wiederum irgendwas mit Nägeln zu tun hat.
8/10 Punkte
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende, denkt daran morgen ist Eurovision-Song-Contest-Tag, was ich erst vor einer Stunde mitbekommen habe! Winke, winke sinny.


Dienstag, 14. Mai 2013

der Gang zum Frisör

Es gibt Dinge die man erledigen muss, obwohl sie keinen Spaß machen. Dazu gehören: die Wohnung aufräumen, den Müll wegbringen, langweilige Pflichtseminare besuchen. Und für mich: der Gang zum Frisör. Warum? Nun ja, dass was die meisten Erdenbewohner als "entspannende" Kopfmassage bezeichnen ist für mich die Vorstufe der Folter. Zunächst muss der Nacken in ein sehr unbequemes Waschbecken gelegt werden. Dann werden die Haare mindestens mit zwei verschiedenen Irgendwas einschamponiert, dabei kommt dann der Moment zum Einsatz, in dem sich fremde Finger in die eigene Kopfhaut graben. NICHT SCHÖN!
Ist das erstmal überstanden, wird es nicht viel besser. Die Frisörin fragt mich, wie ich die Haare haben möchte, Spitzen schneiden, bitte leicht stufig, der Spliss soll weg!, und dann kommt mein zweitliebster Teil: das Schweigen. Ich weiß nicht warum, aber dieses allgemeine über dies und jenes quatschen kann ich nicht. Ich meine, nicht das ich es nicht möchte. Ich weiß über Klatsch und Tratsch bescheid, kein Problem. Aber es kommt einfach nicht zu stante. Niemals. Schon irgendwie komisch, oder?
Meistens werden die Haare dann zu kurz geschnitten, aber damit rechne ich bereits vorher, das kann mich nicht mehr fertig machen. Warum ich dennoch quasi regelmäßig den Frisör besuche? Weil meine Haare dank Gewalt-Färbe-Attacken meinerseits, siehe hier, dringend regelmäßige Kürzung benötigt.
Warum ich heute über dieses Thema blogge? Das liegt doch auf der Hand, heute war es mal wieder so weit. Und um den Post bildlich zu unterstützen:
von vorne
von hinten
Das wär's für den Augenblick, ich mach mir heute einen hoffentlich lustigen Filmabend. Winke, winke, sinny.


Samstag, 11. Mai 2013

düsseldorfer schule für literatur und kritik

Heute berichte ich ausnahmsweise von meiner Uni. Ich habe neben meinen allwöchentlichen Seminaren ab und an ein Blockseminar, das das Wochenende tötet, aber sonst meist ganz nett ist. An diesem Samstag fand ein besonderes Seminar statt, da es nicht nur für Studenten, sondern für alle Bürger/innen von Düsseldorf offen ist. Es findet in jedem Semester statt und fokussiert sich immer auf eine andere Thematik, diesmal "Literatur zwischen Marktzwängen und Originalität". Ich habe das Seminar hauptsächlich belegt, weil es einen Ausflug zur Frankfurter Buchmesse ermöglicht. Und zwar sehr kostengünstig. Wir bekamen Besuch eines Autoren, Markus Orths, der uns nicht nur ein Einblick in den Schreibprozess und die eigene Lektorarbeit gab, sondern uns seine Rohtexte (also unverarbeitete, unlektorierte Texte) zur Verfügung stellte, damit wir unsere Qualitäten ausproben konnten. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Zum einen bekommt man einen ganz neuen Einblick in die Arbeit des Autoren, zum anderen bin ich persönlich sowieso ein großer Fan vom Lektorat an fremden Texten, an meinen eigenen kann ich das leider nicht besonders gut.
Was ich eigentlich sagen möchte ist folgendes: Menschen schaut euch um, was in eurer Stadt so passiert. Gibt es kostenlose Uni-Seminare oder andere Möglichkeiten zur Weiterbildung? Nicht jedes Wochenende muss im Freibad verbracht werden, man kann auch mal was neues Lernen.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag, und vergesst nicht morgen die Mama anzurufen, oder besser, mit einem Blumenstrauß zu besuchen.
Winke, winke sinny.

Donnerstag, 9. Mai 2013

städtetrip #1

Weil mein Freund und ich glücklicherweise Studenten sind, können wir auch mal unter der Woche einen Ausflug machen. Weil wir aber Studenten sind haben wir ein sehr knappes Budget. Deshalb fiel die Wahl unseres Montag-Ausflugs auf Paderborn. Hauptsächlich weil die Stadt in NRW ist und wir ein NRW-Ticket haben mit dem wir kostenlos alle Regios und Stadtverkehrsmittel nutzen dürfen. Und weil wir in der Ecke von NRW noch nicht waren. Also auf in die Bahn und zack zwei Stunden später waren wir schon da.

Und mir hat die Stadt wirklich gefallen. Kleine Abzüge gab es für den ein oder anderen Berg den ich passieren musste, aber sonst ist es gemütlich.
Wir waren zunächst in dem Naturgebiet, wo die Pader entspringt.
da entspringt der Fluss

hier fließt er vor sich hin
Von dort aus sind wir in die Innenstadt gegangen, haben uns das Rathaus angesehen und auch so ein paar hübsche Häuser zu Gesicht bekommen. Ich kann mich extrem für Fachwerkhäuser begeistern. Dann waren wir noch im Dom. Und wir sind an der angeblich schönsten Bibliothek Deutschlands vorbeigegangen. Leider hatte sie zu, aber für ein Foto von außen hat es gereicht.
Rathaus in the middle of the street
Fachwerk aus einem seltsamen Winkel fotografiert
DOM - sehr hübsch von innen und aus der Ferne
ich und die verschlossene Tür der Bibliothek
Den Rest des Tages haben wir mit cachen verbracht, was uns noch an den ein oder anderen schönen Platz gebracht hat. Und dann kam auch schon wieder die Zeit für die Rückfahrt, aber wir sind selbstverständlich nicht mit leeren Händen zurückgekommen:
ein "Paderborner", Servietten, grobes pinkes Salz, Soße,
ein lustiges Spiel und eine Postkarte
Das Spiel "black stories" hat uns die Rückfahrt erheblich verkürzt, auch wenn es mit mehreren Personen sicher noch lustiger wird. Den Grund für die Postkarte erklär ich euch ein anderes Mal. Zusammenfassend kann man sagen, dass Paderborn vielleicht nicht die aufregendste aller Städte ist, dass ein Tagesausflug aber auf jeden Fall lohnenswert ist, da die Stadt schon sehr niedlich ist.

Ich wünsche allen einen erholsamen Feiertag.
Winke, winke sinny.



Sonntag, 5. Mai 2013

sonntagspost

 Ein kleines Wort zum Sonntag: heute habe ich das wunderschöne Wetter in der derzeitigen Heimatstadt genossen, und was passt besser zur Sonne als ein wunderbar leckeres Eis. Ich weiß, ich hab ein Problem. Heute durfte es mal ein Frozen Yogurt sein.
für Freund: Giotto, Brownies, Kit-Kat und Erdbeerpürre
meins: Kiwi, Heidelbeeren, Krokant und Schokisoße <3











Mein Eis war leckererererererer. So und dann noch zwei Fotos von der schönsten Stadt am Rhein:

Ihr seht, ich hab meinen freien Sonntag genossen. Allen einen guten Start in die neue Woche,
winke, winke sinny

Samstag, 4. Mai 2013

wanderlust

In letzter Zeit bin ich überbeschäftigt, vor allem mit lesen für Hausarbeiten und Seminare. Da ich deshalb noch nicht die Gelegenheit hatte den Frühling zu begrüßen und mein Gehirn außerdem irgendwann dicht gemacht hat, habe ich beschlossen mal einen Tag frei zu nehmen. Selbstverständlich mit Freund. Schnell war klar, das wir wandern wollen, ebenso schnell habe ich beschlossen, dass es im Flachland sein soll, denn der natürliche Feind der sinny ist der Berg.
Mein Freund bekam die ehrenvolle Aufgabe eine schöne Route zu suchen - und wurde fündig mit Hilfe der Bahn. Die informieren unter dem Motto "wunderbar wanderbar 2013" über verschiedene Wandertouren, die man gut mit der Bahn erreichen kann - ein muss für uns als Autofreie Menschen. Wir haben uns für die Tour am Niederrhein entschieden, zum einen weil sie schnell erreichbar für uns ist, zum anderen, weil es nur eine Steigung von 3 Höhenmetern gibt.
folgt dem W!
Auf der Seite der Bahn ist ein ellenlanger Text, der die genaue Route beschreibt, eigentlich reicht aber auch folgendes Wissen: folgt einfach dem geschwungenem W. An wirklich jeder Kreuzung ist der Weg ausgeschildert. Zu den Eckdaten: die Tour ist 12,8 km lang, wir haben mit Pause und vorheriger kleiner Erkundungsreise durch das Örtchen Lobberich vier Stunden gebraucht. Ist also optimal für Menschen wie mich, die seit Ewigkeiten keine große Entfernung zurückgelegt haben. Es folgen ein paar Impressionen:
traumhafter Ausblick

auf einem kleinen Steg


ich bin ein Fan von verschlungenen Bäumen


spastische Posen gehören einfach dazu!


endlich erblüht die Welt und mit ihr mein Herz
Es war ein traumhafter Ausflug, was wohl zum einem Großteil meiner bezaubernden Begleitung zuzuschreiben ist. Im Örtchen Lobberich habe ich am Ende des Ausflugs noch ein leckeres Schoko-Bananen-Eis gegessen, natürlich gibt es davon kein Foto, entschuldigt - das wurde einfach vergessen, aber immerhin kann ich euch das Eis des Cafe Seeger ans Herz legen. Auch sonst kann ich nur jedem NRWler zu diesem Tagesausflug raten. Wir werden bestimmt auch mal die anderen Touren der Bahnseite erkunden.
Was haltet ihr vom wandern? Schön oder lahm?
Winke, winke sinny